Die Stadt Granada liegt im Süden Andalusiens und ist eine der bekanntesten Hochburgen der andalusisch-maurischen Kultur. Ihre bewegte Geschichte hat sich auf vielerlei Art in die Erscheinung der Stadt eingeschrieben, sei es durch die Bauwerke oder die Lebensgewohnheiten der Einwohner.

Auch viele Städtenamen, wie zum Beispiel der der „Alhambra“ sind – wie alle Namen, die mit „al“ beginnen – arabischen Ursprungs. So nannten die Mauren, die 500 Jahre lang über den Süden Spaniens herrschten, ihre Heimat „Al-Andalus“, wobei die tatsächliche Bedeutung des Namens umstritten ist. Granada war schon damals und ist bis heute das kulturelle Zentrum Andalusiens.

Sehenswürdigkeiten in Granada

Alhambra

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Arabische Bäder
Generalife

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Kathedrale & Capilla Real
Albaicín

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Video über Granada

Granada als Wiege der Interkulturalität

Granada existierte als Siedlungsort schon lange vor den Mauren. Aber erst mit der maurischen Eroberung begann langsam aber sicher das wirkliche Leben der Stadt. Granada wurde zum Zentrum der maurischen Kultur. Christen, Juden und Araber lebten friedlich zusammen und dies ermöglichte eine so fruchtbare Synthese, dass Granada nicht nur zu damaliger Zeit, sondern bis heute das kulturelle Zentrum Andalusiens war und ist. Die Universität Granada ist auch heute noch eine der größten Bildungseinrichtungen des ganzen Landes.

Als die Araber schweren Herzens 1492 die Iberische Halbinsel verlassen mussten, hinterließen sie eine blühende Wissenschaft, die bald ein Opfer des katholischen Obskurantismus wurde. Die „Reyes Catholicos“, Königin Isabella I. von Kastilien und König Ferdinand II. von Aragón, ließen im Laufe der Jahre die Bücher der islamischen Gelehrten und Forscher sämtlich verbrennen.

Dessen ungeachtet ist Granada bis heute das Symbol für das fruchtbare Zusammenleben einer „multikulturellen“ Gesellschaft. Die aus Granada Vertriebenen siedelten sich jenseits der Straße von Gibraltar in Marokko an und verhalfen unter anderem der schon existierenden Madrasa von Fes zu neuem Ansehen. Auch die marokkanische Küche hat bis heute starke maurische Komponenten.

Bilder von Granada

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Wie ist das Wetter in Granada?

Granada hat generell ein mildes, sonniges Klima. Durch die vielen Sonnenstunden hat die Stadt das für sie so charakteristische, intensive Licht. Ganz Andalusien hat ein mediterranes Klima mit sehr warmen Sommern und milden, regnerischen Wintern. Hierbei kann die Regenmenge von Jahr zu Jahr sehr unterschiedlich sein. Wenn man also nach Granada fahren möchte, ist der Frühling ab April bis in den Juni hinein, oder dann der Herbst von Ende September bis in den November sicherlich die beste Reisezeit.

Im Hochsommer herrschen sehr hohe Temperaturen und die Besichtigung der vielen interessanten Stätten in Granada kann anstrengend sein. Ein Besuch ist jedoch auch im Winter möglich, tagsüber ist es mild, hin und wieder aber etwas regnerisch. In den Nächten muss man mit frischeren Temperaturen rechnen, vor allem wegen der Nähe der Sierra Nevada, wo es im Winter auch schneit.

Wissenswertes für Reisen nach Granada

Für Reisende, die sich gerne umfassend vor Ort informieren möchten und eventuell auch einen aktuellen Veranstaltungskalender suchen, gibt es in Granada mehrere Adressen von Touristenbüros und die des offiziellen Fremdenverkehrsbüros. Das Oficina de Turismo Alhama de Granada liegt in der Carrera de Francisco de Toledo, 6. Ein weiteres Büro findet der Reisende in der Plaza Mariana Pineda, 10. Das Fremdenverkehrsbüro wiederum liegt an der Plaza del Carmen.

Um den Besuch von Granada für Touristen zu vereinfachen, hat die Stadt ein so genanntes Besucherticket eingeführt, das in spanisch Bono Turístico heißt. Es ist in den Touristenbüros erhältlich und beinhaltet zum Beispiel eine garantierte Reservierung der Eintrittskarte für die Besichtigung der Alhambra und des Generalife. Auch eine Rundwanderung „Auf den Spuren von Karl V.“ durch das Granada der Renaissance und des Barock ist enthalten. Das Touristenticket berechtigt gleichermaßen zu Fahrten mit den Bussen zur Alhambra, durch das Albaicín und den Sacromonte. So können Reisende dieses einzigartige arabische Viertel entdecken, das von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde.

Wo liegt Granada?

Karte

Die Stadt Granada liegt in der südspanischen Provinz Andalusien am Fuße der Sierra Nevada auf einer Höhe von ca. 700 m über dem Meeresspiegel. Zwei Flüsse fließen auf dem Stadtgebiet zusammen, der Darro und der Genil. Die Stadt Granada ist auf drei Hügeln gebaut. Die Entfernung zur MIttelmeerküste beträgt 65 km.

Daten & Fakten

Provinz Granada
Höhe 738 msnm
Fläche 88,02 km²
Einwohner 237.818
Bevölkerungsdichte 2.701,86 Einw./km²
PLZ 18001 - 18019
Offizielle Tourismus Webseite http://www.turgranada.es/