Beschreibung

Beschreibung

An der Plaza Duquesa de Parcent befindet sich das Rathaus. Das dreistöckige Gebäude wurde 1734 erbaut und hatte schon als Militärkaserne gedient. Die ganze Fassade ist in den oberen Stockwerken von zwei Arkaden-Reihen umfasst. Über der Haupttreppe befindet sich das Mudéjar-Tafelwerk, das ebenso bemerkenswert ist wie der Sitzungssaal im Inneren des Bauwerkes.

Der Palast und die Gärten des Maurenkönigs zählen ebenfalls zu den besonderen Attraktionen, die Ronda für seine Besucher bereithält. An der Schlucht des Guadalevín gelegen ist diese Herrschaftsresidenz auf unterschiedlichen Ebenen dem Terrain mit Gängen und keramikgeschmückten Treppen angepasst. Über eine Felsentreppe gelangt man zu einem Brunnen, der aus der arabischen Zeit stammt. Auch die gärtnerische Kunst des 20. Jahrhunderts, wie sie Jean-Claude Forestier 1923 meisterlich mit maurischen Elementen in Szene setzte, ist unbedingt eine Besichtigung wert.

Allein die Altstadt, die „Ciudad Vieja“, die meist nur einfach als „La Ciudad“ bezeichnet wird, ist im Ganzen schon eine Sehenswürdigkeit. Die malerischen Gassen mit den weiß gekalkten Häusern, die einladenden Bodegas und die Mischung aus maurischer und spanischer Architektur, wie sie für Andalusien charakteristisch ist, machen einen Bummel durch die Altstadt schon zu einem besonderen Erlebnis.

In einer Höhe von fast 1000 Metern befindet sich in der Nähe von Ronda in südwestlicher Richtung die archäologische Ausgrabungsstätte von Acinipo, die auf steinerne Weise von der Bedeutung und ihrem strategischen Wert in der vorrömischen und römischen Zeit erzählt. Nicht weniger beeindruckend ist die landschaftliche Umgebung der Naturparks, die in unmittelbarer Nachbarschaft von Ronda liegen.

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