Rundreisen sind eine gute Alternative zur Pauschalreise für alle, die während ihres Urlaubs möglichst viel von Andalusien kennenlernen möchten. Neben den unterschiedlichen Landschaften und den eindrucksvollen Sehenswürdigkeiten ermöglicht diese Reiseform eine intensive Begegnung mit der Kultur und den Lebensgewohnheiten der Menschen.

Auf eigene Faust oder mit einem Reiseleiter?

Vor jeder Rundreise stellt sich die Frage, ob man sich einer Gruppe mit einem Reiseleiter anschließt oder die Region auf eigene Faust erkundet werden soll. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile und werden von sehr vielen Unternehmen angeboten.

Mit einem Reiseleiter

Rundreisen mit einem Reiseleiter werden in der Regel als Busreisen für jeweils sechs bis etwa fünfzig Personen angeboten. Der Vorteil eines Reiseleiters liegt auf der Hand. Er kann Ihnen alle wichtigen Informationen zu den einzelnen Stationen liefern und kennt vielleicht auch den ein oder anderen Insidertipp.

Rundreisen gibt es in verschiedenen Preisklassen. Je nach Kategorie gibt es Unterschiede bei der Verpflegung, den Hotels und der Dauer der Reise. Die Touren verlaufen immer unter der Regie des Reiseleiters. Das bedeutet, dass der vorher festgelegte Plan natürlich eingehalten werden muss.

Wenn möglich, sollte darauf Wert gelegt werden, in einer möglichst kleinen Gruppe zu reisen. Bei kleineren Gruppen bildet sich in der Regel ein engerer Kontakt zum Reiseleiter und auch zu den einzelnen Teilnehmern. Dadurch können Belange einzelner Gruppenmitglieder besser berücksichtigt werden.

Per Mietwagen auf eigene Faust

Urlauber, die besonderen Wert auf eine möglichst individuelle und flexible Gestaltung des Reiseverlaufes legen, kommen bei Rundreisen im Mietwagen voll auf ihre Kosten.

Für diese Art von Reise stehen zahlreiche vorgegebene Routen mit einer Reisedauer zwischen 7 und 21 Tagen von unterschiedlichen Anbietern zur Auswahl bereit. Dabei sind die täglichen Ziele und die entsprechenden Hotels im Reisegebiet vorgegeben. Teilweise beinhalten die Angebote auch bereits die Verpflegung (z.B. Halbpension).

Natürlich besteht oftmals auch die Möglichkeit, die einzelnen Ziele sowie den vorgesehenen Streckenverlauf an die individuellen Bedürfnisse anzupassen. Auch die Hotelkategorie kann im Vorhinein selbst bestimmt werden. Der Veranstalter übernimmt dann lediglich die Organisation der Rundreise. Der Vorteil einer Reise per Mietwagen ist zudem, dass diese keinem vorgegebenen Anreisetage unterliegt. Die Reise kann also nach eigenen Wünschen zu jeder Zeit gestartet werden.

Welche Jahreszeit eignet sich für eine Rundreise?

Teilnehmer einer Andalusien Rundreise profitieren von der Lage der Region im Süden Spaniens. Wer nicht gerade im Hochsommer in die Region fährt, findet zwischen Atlantik und Mittelmeer fast das ganze Jahr angenehme klimatische Bedingungen vor. Die optimale Reisezeit ist sicherlich der Frühling und der Herbst.

Was gibt es zu entdecken?

Andalusien eine vielfältige Natur zu bieten, die auch die Fahrten zwischen den einzelnen Zielen zu etwas Besonderem macht. Zudem sind auch die Reiseziele in Andalusien sehr vielfältig. Während man sich am Tage beispielsweise noch prachtvolle Bauwerke wie die Alhambra ansieht, kann man den Abend bereits wieder an der Küste verbringen.

Einige der bekanntesten andalusischen Städte sollten im Programm keiner Rundreise fehlen. Dazu gehört beispielsweise Sevilla. Die Hauptstadt Andalusiens bietet unter anderem mit dem im maurischen Stil erbauten Königspalast Alcazar und der drittgrößten Kathedrale der Welt eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten.

Von endlosen Olivenhainen umgeben beeindruckt die Stadt Córdoba mit der einzigartigen Kathedrale Mezquita, dem jüdischen Viertel und der Plaza de la Corredera.

Als Hauptattraktion Granadas gilt die im maurischen Stil errichtete Alhambra. Ihre Besichtigung ist bei geführten Rundreisen meist obligatorischer Bestandteil des Reiseprogramms. Teilnehmer von individuell durchgeführten Rundreisen sollten sollten sich frühzeitig um eine Eintrittskarte kümmern. Diese können bereits vor der Reise online gebucht werden.

Auch die kleine Stadt Ronda in der Provinz Malaga ist meist Bestandteil von organisierten Tourem. Die Altstadt von Ronda ist durch die etwa 100 Meter tiefe Schlucht El Tajo von dem übrigen Stadtgebiet getrennt. Überspannt wird die Schlucht von der im 18. Jahrhundert erbauten Brücke Puente Nuevo, die ein beeindruckendes Fotomotiv darstellt. Der Eindruck dieses atemberaubenden Panoramas wird ergänzt durch die älteste Stierkampfarena Spaniens und das malerische Ensemble der Altstadt Rondas.

Von Ronda aus besteht die günstige Chance, der nur etwa 50 Kilometer entfernten Costa del Sol einen mehr oder weniger ausgedehnten Besuch abzustatten. Hier, wo jährlich mehr als 320 Sonnentage zu genießen sind, bietet sich die Gelegenheit, am wunderschönen Strand La Fontanilla nahe Marbellas einen oder mehrere Ruhetage einzulegen und sich den Badefreuden oder der einen oder anderen Wassersportart hinzugeben.

Dies ist selbstverständlich nur ein Auszug der vielfältigen Möglichkeiten. Informieren Sie sich auf unserer Seite zu den Städten und Sehenswürdigkeiten Andalusiens und planen Sie in aller Ruhe Ihre Reise.